Träume gehören uns allen - leben wir sie

Marc Sway performte am Event „Junge Karrieren“ vom Kaufmännischen Verband Ost nicht nur seine Musik: Er und seine Diskussionskolleginnen Valery Reuser und Nina Tajariol plauderten aus dem Nähkästchen ihrer noch jungen Karrieren.

Marc Sway sieht seine KV-Lehre als praktischer Einstieg in die Berufswelt, wo er das Einmaleins des Handwerks als Unternehmer erlernte. Dies komme ihm heute als Musiker zu Gute. "Zumal bin ich mehr im Büro als auf der Bühne anzutreffen" so Sway. Auch Valery Reuser ist froh, dass sie sich für eine kaufmännische Ausbildung entschieden hat. "Doch meine Berufung ist das Tanzen."

 

Eigene Leistungsfähigkeit erkennen

In den Anschlussforen erfuhren die Jungen anschaulich, wie sie beispielsweise an ihrem Selbstmarketing arbeiten können. "Macht ein Inventar von all dem, was euch von Kindsbeinen her ausmacht" empfahl Fachfrau Doris Papendieck. "Was für Kompetenzen stecken in euch, wenn ihr als Kind gerne Einzelsport betrieben habt?" Die eigene Leistungsfähigkeit zu erkennen helfe auch im Lohngespräch mit dem Vorgesetzten, so HR-Verantwortlicher Reto Geiger. Auch die Vereinbarkeit von Familie und Beruf wurde thematisiert. "Wenn der Familienwunsch mit der Karriere verknüpft werden soll, sind Frau und Mann gleichermassen gefordert" so Monika Staubli von der Frauenzentrale.

 

20 Prozent Talent, 80 Prozent Arbeit

Stefan Keller, Präsident des kaufmännischen Verbandes Ost, plädierte in seinem Forum für die laufende, aber gezielte Weiterbildung. Daran anzuknüpfen wusste auch René Bommeli als Laufbahnberater: "Vier Berufe durchläuft man heute durchschnittlich nach dem Lehrabschluss.

 

„Junge Karrieren“ machte den jungen Berufsleuten Mut, ihre eigenen Träume in die Tat umzusetzen. Dazu brauche es lediglich 20 Prozent Talent; 80 Prozent seien harte Arbeit. "Die spürt man allerdings gar nicht" so Marc Sway augenzwinkernd.